Die Sänger! Bitteschön! 

Im Jahre 1954 wurde nach einer Skizze, die heute noch im Besitz des MGV Urbach ist, von Maria Klein-Höselbarth ein Holzrelief von Jean Oberhäuser gefertigt und zur Erinnerung an Heinrich Lob und den MGV Urbach an den damaligen Vereinswirt Engelbert Zaß sen. übergeben. 


Heinrich Lob, der langjährige Vorsitzende des MGV Urbach gab auch dem heutigen Heinrich-Lob-Haus seinen Namen.
Heinrich Lob war kein Kirchturmpolitiker. Wenn es um den MGV oder die Sache des Chorgesangs im Allgemeinen ging, spielte er bei überregionalen Aktivitäten oft die Vorreiterrolle. Mit dem Ausspruch „Vom Alten das Gute und vom Neuen das Brauchbare“ setzte er sich schon in den zwanziger Jahrendes letzten Jahrhunderts für die Belebung des Chorgesangs in der damaligen Großgemeinde Porz ein.


So ist in der Mitte des Bildes Heinrich Lob mit der traditionellen Einladung, die auch heute noch zum Probebeginn ausgesprochen wird, „Die Sänger! Bitteschön!“ abgebildet. Rechts, gestützt auf die Theke der Vereinswirt Engelbert Zaß und links am Kartentisch beim „sebbe-Schröm-Spell„ sitzend der Künstler und Hersteller des Reliefs Jean Oberhäuser und dann stehend von links die Mitglieder Mathias Nikolai und Wilhelm Schunk.


Nach dem Tod von Frau Maria Zaß überließ jetzt ihr Sohn, Dr. Engelbert Zaß, den es schon vor Jahrzehnten beruflich in die Schweiz zog, dieses Relief als Dauerleihgabe dem MGV Urbach. Der Vorsitzende des MGV Urbach, Ulf Florian und sein Vorgänger, der Ehrenvorsitzende Hermann Josef Schlimbach holten das Relief im Hause Zaß ab und brachten es ins Heinrich-Lob-Haus.


Der MGV ist froh und glücklich, das Original nun dem vereinseigenen Fundus beizufügen und dem Relief im Heinrich-Lob-Haus einen würdigen Platz geben zu können.

 


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